
In einer Mitteilung der Brüsseler Behörde heißt es, die aktuelle Situation sei nicht förderlich für einen gerechten und für beide Seiten vorteilhaften transatlantischen Handel. Unternehmen und Exporteure aus der EU bräuchten Planbarkeit und Rechtssicherheit. Die Kommission betonte, als größter Handelspartner erwarte die EU, dass die USA ihre Verpflichtungen einhalten. Beide Seiten hatten sich im Sommer auf ein Zollabkommen verständigt. Eigentlich sollte sich der Handelsausschuss des Europäischen Parlaments in der kommenden Woche damit befassen. Die Mitglieder wollen stattdessen zunächst morgen über das weitere Vorgehen beraten.
Der amerikanische Supreme Court hatte einen Großteil der von Präsident Trump verhängten Zölle für rechtswidrig erklärt. Trump unterzeichnete daraufhin ein Dekret über eine zusätzliche Abgabe auf Waren aus aller Welt in Höhe von zunächst zehn Prozent, später 15 Prozent.
Diese Nachricht wurde am 22.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




