Straßburg
EU-Parlament beschließt besseren Schutz für Hunde und Katzen

Das Europaparlament in Straßburg hat neue Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen beschlossen.

    Eine Frau mit langen roten Haaren im grauen Pyjama sitzt im Schneidersitz und hält eine weiße Katze und einen kleinen Jack Russell Terrier im Arm.
    Demnächst sollen alle Katzen und Hunde gechipt werden. (IMAGO / Pond5 Images / xmrwed54x)
    Tiere mit qualvollen Merkmalen wie zu flachen Schnauzen oder kurzen Beinen sollen nicht mehr weiter gezüchtet werden dürfen. Inzucht zwischen direkt verwandten Tieren soll verboten werden. Außerdem sollen alle Hunde und Katzen künftig einen Chip mit Angaben zu Alter, Geschlecht und Herkunft des Tieres tragen. Für private Halter gilt eine Übergangsfrist von zehn Jahren für Hunde und 15 Jahren für Katzen. Die EU will damit vor allem dem illegalen Handel mit Tieren einen Riegel vorschieben.
    Nötig ist noch die Zustimmung des Rats der 27 EU-Länder; dies gilt jedoch als Formalie.
    Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.