
Kommissionspräsidentin von der Leyen schrieb im Onlinedienst X, sie freue sich auf die Zusammenarbeit für den Wohlstand und die Sicherheit Bulgariens und Europas. Ratspräsident Costa wünschte Radew auf X alles Gute für seine neue Aufgabe.
Mit rund 45 Prozent der Wählerstimmen ging Radews Mitte-Links-Bündnis aus der gestrigen Parlamentswahl als klarer Sieger hervor. Radew erklärte nach der Auszählung, Bulgarien werde alles dafür tun, den europäischen Weg fortzusetzen. Ein starkes Bulgarien und ein starkes Europa bräuchten aber auch kritisches Denken und Pragmatismus. Im Wahlkampf hatte Radew nationalistische Tendenzen erkennen lassen, ebenso wie EU-skeptische und russlandfreundliche Positionen.
In einer ersten Reaktion begrüßte der Kreml den Wahlsieg des ehemaligen bulgarischen Präsidenten. Man sei beeindruckt von dessen Wunsch, Probleme mit Russland durch pragmatische Gespräche zu lösen.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 20.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



