Abkommen
EU und Armenien vertiefen Zusammenarbeit bei Verkehr und Energie

Die Europäische Union und Armenien haben mehrere Abkommen zur Vertiefung ihrer Zusammenarbeit geschlossen.

    Armeniens Premierminister Nikol Paschinjan (links) und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stehen nebeneinander an Rednerpulten.
    Armeniens Premierminister Nikol Paschinjan (links) und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nehmen im Präsidentenpalast in Jerewan an einer Pressekonferenz im Rahmen des EU-Armenien-Gipfels teil. (picture alliance/ASSOCIATED PRESS/Anthony Pizzoferrato)
    Die EU sei bereit, Armenien zu unterstützen, ein regionales Drehkreuz für globale Handelsrouten zu werden, sagte Kommissionspräsidentin von der Leyen bei der Unterzeichnung in der Hauptstadt Eriwan. Die Staatengemeinschaft werde vor allem den Ausbau digitaler Technologien und erneuerbarer Energien unterstützen. Zudem sagte sie Armenien Unterstützung beim Schutz der Parlamentswahlen im Juni und bei der Abwehr von Cyberattacken sowie Desinformationskampagnen zu.
    Armenien will sich unabhängiger von seinem traditionellen Verbündeten Russland machen. Vergangenes Jahr hatte das Parlament die Regierung dazu aufgefordert, den EU-Beitrittsprozess zu beginnen.
    Diese Nachricht wurde am 05.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.