Vor Treffen von Magyar und von der Leyen
Europapolitikerin Barley für schrittweise Freigabe eingefrorener Fördergelder an Ungarn: "Nichts Unmögliches verlangen"

Die Vize-Präsidentin des EU-Parlaments, Barley, spricht sich für eine schrittweise Freigabe von eingefrorenen Fördergeldern an Ungarn aus.

    Die Vizepräsidentin des Europa-Parlaments, Katarina Barley (SPD), steht an einem Rednerpult und spricht.
    Die Vizepräsidentin des Europa-Parlaments, Katarina Barley (SPD, Archivbild) (picture alliance / Kira Hofmann/photothek.de | Kira Hofmann)
    Die EU-Kommission müsse ihre Erwartungen deutlich machen, dürfe aber auch nichts Unmögliches verlangen, sagte die SPD-Politikerin im Deutschlandfunk. Beim heutigen Treffen zwischen Ungarns Ministerpräsident Magyar und Kommissionspräsidentin von der Leyen werde es noch keinen endgültigen Durchbruch geben. Man könne aber schrittweise vorgehen, sobald man erste Maßnahmen für mehr Rechtsstaatlichkeit und gegen Korruption sehe. Es gebe hohe Erwartungen in der EU, da Magyar durch die Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament wichtige Gesetze umsetzen könne, erklärte Barley.
    Die Frage der EU-Gelder war eines der zentralen Wahlversprechen Magyars. Brüssel hatte den zweistelligen Milliardenbetrag wegen der Politik seines Vorgängers Orban blockiert.
    Mehr zu den Erwartungen an das Treffen lesen Sie hier.
    Diese Nachricht wurde am 29.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.