
Die Grünen-Politikerin erhielt in der Regionsversammlung 49 von 77 abgegebenen Stimmen. Ihre Amtszeit beträgt acht Jahre. Vorgeschlagen hatte sie Regionspräsident Krach von der SPD. Die 44-Jährige steht seit ihrer Rolle bei der Flutkatastrophe im Ahrtal im Sommer 2021 in der Kritik, als sie Umweltministerin in Rheinland-Pfalz war. Zuletzt hatte es in Hannover Protestaktionen gegen sie gegeben. Sie war zehn Tage nach der Flutkatastrophe zu einem Familienurlaub aufgebrochen. Neben dem Vorwurf, nicht vor Ort gewesen zu sein, wurden ihr später unter anderem auch irreführende Angaben zur Amtswahrnehmung im Urlaub vorgeworfen. Spiegel gestand im Nachgang Fehler und persönliche Überlastung ein. Bei der Ahrtalflut starben 135 Menschen.
Diese Nachricht wurde am 12.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
