
US-Präsident Trump schlug Warsh als Nachfolger für US-Notenbank-Chef Powell vor, dessen Amtszeit im Mai endet. Nötig ist noch die Zustimmung des Senats.
Trump hatte Powell immer wieder scharf kritisiert und vergeblich zu kräftigen Zinssenkungen gedrängt. Traditionell gilt die Unabhängigkeit der Zentralbank von politischem Druck als entscheidend für ihre Aufgabe im Kampf gegen die Inflation. Die US-Justiz eröffnete kürzlich Ermittlungen gegen Powell. Er warf der Regierung daraufhin vor, einen Vorwand schaffen zu wollen, um die Unabhängigkeit der Fed bei der Festlegung der Zinsen zu untergraben.
Warsh hat sich in jüngster Zeit hinter die Forderungen des Präsidenten gestellt. Er saß bereits von 2006 bis 2011 im Direktorium der US-Notenbank. Zuletzt war er an der Eliteuniversität Stanford tätig.
Diese Nachricht wurde am 30.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






