USA
Ex-Präsident Obama verurteilt tödliche Polizeischüsse in Minneapolis und kritisiert Trump

Der frühere US-Präsident Obama hat die tödlichen Polizeischüsse auf einen 37-Jährigen in Minneapolis verurteilt und Präsident Trump kritisiert.

    Barack Obama steht vor einem dunklen Hintergrund und schaut leicht nach oben.
    Barack Obama (Archivbild) (picture alliance / abaca / Gripas Yuri )
    Die Tragödie müsse ein Weckruf sein für jeden Amerikaner sein unabhängig von der Parteizugehörigkeit, schrieben Obama und seine Ehefrau Michelle in einer gemeinsamen Erklärung. Viele Werte der Nation würden zunehmend angegriffen und Präsident Trump scheine die Situation noch weiter zu eskalieren.
    Am Samstag war ein 37-jähriger US-Bürger in Minneapolis von einem Grenzschutzpolizisten erschossen worden. Nach Darstellung des Heimatschutzministeriums handelte es sich um Notwehr. Videos des Vorfalls widersprechen dieser Aussage. Ein Richter ordnete den Schutz von Beweismitteln an. Die einstweilige Verfügung untersagt es den Bundesbehörden, Beweismittel in Zusammenhang mit dem Vorfall zu zerstören oder zu verändern
    Bereits Anfang Januar hatte ein ICE-Beamter in Minneapolis eine Frau in ihrem Auto erschossen.
    Diese Nachricht wurde am 26.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.