USA
Extremwetter auf Hawaii - Forschungsgruppe sieht Klimawandel als Ursache

Nach heftigen Regenfällen ist der US-Bundesstaat Hawaii von starkem Hochwasser betroffen. Laut dem Gouverneur handelt sind es um die schwersten Überschwemmungen seit mehr als 20 Jahren. Eine Forschungsgruppe sieht den Klimawandel als Ursache.

    Eine Luftaufnahme zeigt eine überschwemmte Ortschaft auf der Insel Hawaii. Straßen und Autos werden von schlammigem Wasser überflutet.
    Überschwemmungen im US-Bundesstaat Hawaii (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Mengshin Lin)
    Nach Behördenangaben droht auf der Insel Oahu außerdem ein Staudamm zu brechen. Deswegen wurden Tausende Menschen im nördlichen Teil aufgerufen, vorsorglich das Gebiet zu verlassen. Die Wetterdienste rechnen mit weiteren Niederschlägen.
    Gleichzeitig sind mehrere andere US-Bundestaaten von extremer Hitze betroffen. An vier Orten in der Wüstenregion von Kalifornien und Arizona wurden gestern Temperaturen von 44,4 Grad Celsius gemessen - ein Rekordwert in den USA für den Monat März. Der Forschungsgruppe "World Weather Attribution" zufolge ist die Hitzewelle Folge des vom Menschen verursachten Klimawandels.
    Diese Nachricht wurde am 21.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.