
Zuletzt hatten die Währungshüter im September 2023 die Zinsen heraufgesetzt. Weiter hieß es, die Aussichten für die Wirtschaft im Euroraum trübten sich ein. Im laufenden Jahr werde ein Wachstum von 0,8 Prozent erwartet und für 2027 dann 1,2 Prozent. EZB-Präsidentin Lagarde erklärte, der Krieg drohe die Inflation im Euroraum weiter anzufachen, während er die Wirtschaft schwäche.
Diese Einschätzung gilt nach Ansicht der Weltbank auch für die gesamte Weltwirtschaft. Das Institut mit Sitz in Washington erwartet mit einem Plus von 2,5 Prozent das schwächste Wachstum seit Beginn der Cortona-Pandemie. Auch die Inflation werde durch die Energiekrise weiter angetrieben, was die ärmsten Länder der Welt besonders belaste.
Diese Nachricht wurde am 12.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
