
In einem internen Papier, das dem SWR vorliegt, widersprechen sie Einschätzungen unter anderem von EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen. Demnach werde sich an den grundlegenden Risiken von Atomkraftwerken durch den Bau kleinerer Meiler nichts ändern. Auch ein Kostenvorteil im Vergleich zu herkömmlichen AKW sei nicht gegeben. Um die Leistung eines großen Reaktors zu erreichen, seien etwa vier kleine Kernkraftwerke notwendig, von denen jedes einzelne die hohen Sicherheitsstandards erfüllen müsse.
"Mini-AKW" werden von Atomkraftbefürwortern als Option beworben, um Atomkraft zu geringeren Risiken und Kosten anwenden zu können. Von der Leyen hatte auf einem Atomenergie-Gipfel in Frankreich Anfang März neue EU-Gelder für Forschung und Investitionen in die Kernenergie angekündigt.
Diese Nachricht wurde am 20.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



