Dienstag, 02.06.2020
 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen
StartseiteDas WochenendjournalErst Ikea, dann wir...16.05.2020

Familien in der CoronakriseErst Ikea, dann wir...

Die Spielplätze sind wieder geöffnet, an den Schulen kehrt das Leben zurück. Für viele Familien ist das eine erste Erleichterung in der Coronakrise, aber noch lange keine Rückkehr zur Normalität. Eltern fühlen sich von der Politik allein gelassen. Im Internet und auf der Straße formiert sich Widerstand.

Von Stephanie Gebert

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Ein Flipchart mit der Aufschrift «Anmeldung Notbetreuung» steht auf dem Gelände der Grundschule Hoheluft in Hamburg. (dpa-Bildfunk / Daniel Reinhardt)
Die Notbetreuung der Kinder richtet sich nicht an alle Eltern (dpa-Bildfunk / Daniel Reinhardt)
Mehr zum Thema

Coronavirus und die Gesellschaft - Folgen der Kontakteinschränkungen

Pädagogin zum Corona-Arrest "Die Kinder wollen einfach nur in die Schule"

Homeschooling in der Coronakrise El-Mafaalani: "Kinder können sehr gefährdet sein, und wir sehen es nicht"

COVID-19 Kinder und Jugendliche in der Coronakrise

Grünen-Chefin Annalena Baerbock "Es war fatal, Familien und Kinder außen vor zu lassen"

Noch immer müssen Eltern, meist die Mütter, die eigene Erwerbstätigkeit zurückfahren, um die Betreuung rund um die Uhr zu bewerkstelligen. Dazu kommen das Lernen zuhause und oftmals finanzielle Sorgen. Eltern fühlen sich von der Politik alleingelassen und sind am Ende ihrer Kräfte. Im Internet und auf der Straße formiert sich mittlerweile Widerstand.

Auch an den Schulen und in den Kindertageseinrichtungen sind Lehrkräfte und Pädagoginnen massiv gefordert: Sie organisieren die Notbetreuung, entwerfen Hygienekonzepte und vermitteln Unterrichtsstoff – sowohl im Klassenzimmer als auch digital. Die Forderungen an die Politik sind deutlich: Kümmert euch um die Bedürfnisse der Kinder, bevor ihr euch mit Möbelkonzernen, Fußballmillionären und Biergärten befasst.

Coronavirus (Imago/Rob Engelaar/Hollandse Hoogte)Übersicht zum Thema Coronavirus (Imago/Rob Engelaar/Hollandse Hoogte)

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk