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Familienministerin Prien: Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet nicht ausreichend

Bundesfamilienministerin Prien hat sich dafür ausgesprochen, Kinder und Jugendliche im Internet deutlich besser zu schützen. Die CDU-Politikerin sagte im Deutschlandfunk, derzeit sei der Schutz dieser Altersgruppe in der digitalen Welt nicht ausreichend. Zwar habe man bereits entsprechende Gesetze, könne diese aber gegenüber den Plattformbetreibern häufig nicht durchsetzen.

    Karin Prien stützt bei einer Bundespressekonferenz den Kopf auf der Hand auf und schaut prüfend ins Publikum.
    Bundesbildungsministerin Karin Prien (picture alliance / photothek.de / Neele Janssen)
    Auch deshalb sehe sie vor allem eine europäische Lösung als sinnvoll an. Sollte diese nicht kommen, müsse man aber auch in Deutschland Sorge tragen, dass der Kinder- und Jugendschutz besser werde.
    Für ein Verbot von Sozialen Medien, das es beispielsweise in Australien gibt, sprach sie sich nicht direkt aus, betonte aber, man müsse eine Gesamtstrategie verfolgen und dabei auch Eltern, Schulen und Lehrer mit einbinden. Ohne entsprechende Maßnahmen gefährde man die mentale Gesundheit einer ganzen Generation.
    Diese Nachricht wurde am 24.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.