Interview der Woche
FDP-Chef Kubicki: "Die Frühverrentung gehört weg"

Mit Blick auf die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren lehnt die FDP eine Sonderregelung für Ostdeutschland ab.

    Wolfgang Kubicki steht an einem Mikrofon und blickt ernst.
    Wolfgang Kubicki (imago / dts Nachrichtenagentur)
    Der FDP-Vorsitzende Kubicki sagte im Interview der Woche des Deutschlandfunks, dies würde das Rentensystem noch komplizierter machen. Die sogenannte Rente mit 63 sei zudem extrem teuer und habe vor allem Menschen mit Bürotätigkeiten entlastet, für die die abschlagsfreie Rente gar nicht eingeführt worden sei. Die Frühverrentung gehöre weg, meinte Kubicki.
    Führende Gewerkschaftsvertreter erklärten dagegen, nach einem halben Jahrhundert Arbeitsleben habe man Anspruch auf eine gute Rente ohne Abschläge.
    Die Abschaffung der Rente mit 63 ist einer der zentralen Punkte der geplanten Rentenreform der Koalition aus Union und SPD. Mehrere ostdeutsche Ministerpräsidenten hatten durch ihre Kritik eine Debatte angestoßen.
    Diese Nachricht wurde am 09.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.