Baden-Württemberg
FDP-Führung um Dürr und Kubicki nach Landtagswahl unter Druck: Forderungen nach "echtem Neuanfang"

In der FDP gerät die Bundesparteiführung nach der Wahlniederlage in Baden-Württemberg unter Druck.

    Das Logo der FDP beim Europaparteitag im Januar 2024 in Berlin
    Die Bundes-FDP gerät nach der Landtagswahl unter Druck. (picture alliance / dts-Agentur / -)
    Der Vorsitzende der Jungen Liberalen, Flebbe, forderte im Magazin Der Spiegel personelle Konsequenzen. Nach der Bundestagswahl habe es keinen wirklichen Neuanfang gegeben. Die Jugendorganisation hatte bereits nach dem Ampel-Aus den Rückzug von Verantwortungsträgern wie Partei-Vize Kubicki gefordert.
    Auch Parteivize Höne, betonte, der organisierte Liberalismus brauche einen echten Neuanfang. Die FDP-Europapolitikerin Strack-Zimmermann kritisierte ebenfalls, von der Bundespolitik sei zu wenig Rückenwind gekommen. Die Menschen erwarteten von der FDP Lösungen und sichtbare Aktionen, nicht nur Kritik an dem, was andere machten.
    Derzeit steht Ex-Bundestagsfraktionschef Dürr an der Spitze der Partei. Er teilte bereits mit, weitermachen zu wollen. Nach einer Sitzung des Präsidiums in Berlin sagte Dürr, die FDP müsse sich erneuern. Er wolle diese Erneuerung weiter vorantreiben. Zudem rief er seine Partei zu Geschlossenheit auf.
    Die Freien Demokraten hatten gestern in ihrem Stammland Baden-Württemberg den Wiedereinzug in den Landtag verpasst. Spitzenkandidat Rülke will als Landesvorsitzender zurücktreten. Mitte Mai gibt es einen Bundesparteitag.
    Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.