Freitag, 02. Dezember 2022

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Flandern und Niederlande
Lyrikförderung wirkt!

Flandern und die Niederlande nehmen Lyrik ernst: Für ihren Auftritt als Gastland der Frankfurter Buchmesse organisierte der Dichter Thomas Möhlman zahlreiche Auftritte von Poeten. Ein Blick auf die Liste übersetzter Dichter verrät zumindest quantitativ und im Vergleich mit anderen Gastlandauftritten: Solch ein Einsatz kann sich lohnen.

Von Martin Zähringer | 03.02.2017

    Personen gehen am 17.10.2016 auf der Buchmesse in Frankfurt am Main (Hessen) vor dem Pavillon des Ehrengastes Flandern und die Niederlande vorbei.
    Der Pavillion von Flandern und den Niederlanden auf der Frankfurter Buchmesse 2016 (picture alliance / dpa / Arne Dedert)
    Martin Zähringer, der mit Thomas Möhlman gesprochen hat, stellt in seinem Beitrag vier der wichtigsten Dichterinnen und Dichter vor. Sie sind jeweils mit einem eigenen Gedichtband erschienen.
    Literatur

    Leonard Nolens: "Bresche"
    Aus dem Niederländischen von Ard Posthuma. Edition Rugerup, 103 Seiten, 17,90 Euro
    Anneke Brassinga: "Fata Morgana, dürste nach uns"
    Ausgewählte Gedichte übersetzt von Ira Wilhelm und Oswald Egger. Matthes & Seitz, 201 Seiten, 22 Euro
    Tsead Bruinja: "spezialist auf dem gebiet von fensterrahmen"
    Übersetzt aus dem Friesischen und Niederländischen u.a. Ard Posthuma, Gregor Seferens, Rosemarie Still, edition virgines, 88 Seiten, 12 Euro
    Rodaan Al Galidi: "Kühlschranklicht"
    Aus dem Niederländischen von Stefan Wieczorek, Schiler Verlag, 109 Seiten, 16 Euro