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StartseiteGesichter EuropasAm Rande des Erlaubten05.09.2015

Flüchtlingshilfe in Europa Am Rande des Erlaubten

Die einen rufen eine Hotline für Bootsflüchtlinge ins Leben, die rund um die Uhr besetzt ist und die Küstenwachen in der Mittelmeer-Region alarmiert. Ein anderer nimmt Flüchtlinge in seinem Hotel auf, bildet sie aus und bekommt den Zorn der Dorfbevölkerung zu spüren. Ein Internetportal vermittelt Kontakte zu Unternehmen und schafft damit ein eigenes Netzwerk, abseits der normalen administrativen Strukturen.

Am Mikrofon: Katrin Michaelsen

Am 21.06.2015 rettete die Fregatte Schleswig-Holstein vor der libyschen Küste Hunderte Menschen aus einem Holzboot. (picture alliance/dpa/Bundeswehr/Winkler)
Am 21.06.2015 rettete die Fregatte Schleswig-Holstein vor der libyschen Küste Hunderte Menschen aus einem Holzboot. (picture alliance/dpa/Bundeswehr/Winkler)
Weiterführende Information

Warum fühlen sich Menschen für das Schicksal von Flüchtlingen persönlich verantwortlich? Was erreichen sie mit ihren Einzelaktionen tatsächlich angesichts der europäischen Abschottungspolitik? Und hilft das den Flüchtlingen tatsächlich - oder beruhigt ein rebellischer Rettungsversuch vor allem das eigene Gewissen? Wobei einige Gefahr laufen, sich wegen Beihilfe zur illegalen Einreise oder Förderung illegalen Aufenthalts strafbar zu machen - Tatbestände, die eigentlich auf Schlepper und Menschenhändler angewandt werden.

"Gesichter Europas" erzählen von Menschen, die nicht tatenlos zusehen wollen, die sich für Flüchtlinge einsetzen. Auf Eigeninitiative oder im Team, spontan oder organisiert, mal mit, mal ohne Erfolg.

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