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StartseiteInformationen am MittagPutin hofft auf verbesserte Beziehungen09.11.2016

Folgen der US-WahlPutin hofft auf verbesserte Beziehungen

Um die Beziehungen zwischen den USA und Russland steht es nicht zum Besten. Nichtsdestotrotz war der russische Präsident Wladimir Putin einer der ersten Gratulanten. In einem Telegramm schrieb Putin, er hoffe auf eine Zusammenarbeit in internationalen Fragen und auf eine gemeinsame Arbeit an den russisch-amerikanischen Beziehungen.

Von Gesine Dornblüth

Russlands Präsident Wladimir Putin. (picture alliance / dpa / Sergei Karpukhin/Pool)
Russlands Präsident Wladimir Putin gratulierte Donald Trump zu seinem Wahlsieg vor Diplomaten in Moskau. (picture alliance / dpa / Sergei Karpukhin/Pool)
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Russlands Präsident Wladimir Putin schickte Donald Trump nicht nur als einer der ersten Staatschefs ein Glückwunschtelegramm, er gratulierte ihm auch vor Diplomaten in Moskau.

"Wir haben seine Äußerungen im Wahlkampf gehört: Dass er die Beziehungen zwischen Russland und den USA wiederherstellen will. Das wird nicht einfach werden, so degradiert wie die Beziehungen leider gerade sind. Wir sind nicht daran schuld. Aber Russland will die Wiederherstellung in vollem Umfang. Wir werden unseren Teil tun, um die Beziehungen wieder stabil und nachhaltig machen."

Der Rechtspopulist Wladimir Schirinowskij lud zu Champagner ein

Viele führende russische Politiker äußerten sich erfreut über Trumps Wahlsieg. Der Rechtspopulist Wladimir Schirinowskij lud zu Champagner ein:

"Ich denke, die feindliche Rhetorik wird stark abnehmen. Donald Trump wird nie sagen, dass Russland die Bedrohung Nummer eins ist."

Der einflussreiche Außenpolitiker Konstantin Kosatschow mahnte allerdings, das "Amerika Donald Trumps" nicht überzubewerten. Und sein Kollege Aleksej Puschkow meinte:

"Washington wird weniger Ideologisch und rationaler an die amerikanische Außenpolitik herangehen, vor allem in Bezug auf Russland."

Die USA würden ihre Haltung zur Ukraine dabei nicht unbedingt ändern, in Bezug auf die Krim könnten sie ihre Position hingegen durchaus abschwächen, glaubt Puschkow.

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