Wissenschaft
Forschende finden bei Unterwasser-Expedition in Karibik unbekannte Tierarten und "blaues Loch"

Britische Forschende haben bei einer Unterwasser-Expedition in der Karibik bisher unbekannte Tierarten entdeckt.

    Die Unterwasseraufnahme zeigt einen rötlichen Meeresschwamm auf einem Felsen. Im Hintergrund schwimmen Fische.
    Ein Meeresschwamm in der Karibik (Symbolbild). (picture alliance / imageBROKER / Michael Szönyi)
    Wie der leitende Wissenschaftler mitteilte, erfassten sie etwa Schnabelfische, schwimmende Seegurken und Drachenfische mit einem unter UV-Licht rot leuchtenden Muster. Außerdem seien Korallenriffe und eine als blaues Loch bezeichnete sehr tiefe Stelle gesichtet worden.
    Nach eigenen Angaben dokumentierten die Expeditionsteilnehmer ihre Entdeckungen mit 20.000 Fotos und 160 Stunden Videomaterial. Auch rund 25.000 Quadratkilometer Meeresboden seien kartiert worden. So sollen neue Gebiete für Schutzmaßnahmen oder nachhaltige Fischerei identifiziert werden.
    Die Karibikexpedition dauerte sechs Wochen und fand rund um die britischen Überseegebiete Anguilla, die Kaimaninseln sowie die Turks- und Caicosinseln statt.
    Die Wissenschaftler untersuchten das Meer in bis zu 6000 Meter Tiefe.
    Diese Nachricht wurde am 22.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.