Hohe Energiepreise
Frankreich plant Geleit für Schiffe durch Straße von Hormus

Frankreich arbeitet mit Partnern an einer Initiative, um wieder mehr Schiffsverkehr durch die für den Handel wichtige Straße von Hormus nahe der iranischen Küste zu ermöglichen.

    Der französische Präsident Emmanuel Macron (links), der zyprische Präsident Nikos Christodoulides (Mitte) und der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis verlassen nach einer Pressekonferenz die Andreas Papandreou Air Base in Paphos.
    Frankreichs Präsident Macron besucht Zypern (Petros Karadjias / AP / dpa / Petros Karadjias)
    Es handle sich um einen rein defensiven Einsatz, sagte Präsident Macron bei einem Besuch im zyprischen Paphos. Ziel sei es, Containerschiffe und Tanker zu begleiten, sobald die heißeste Phase des Iran-Kriegs vorbei sei. Die Meeresenge sei für den internationalen Handel sowie den Transport von Gas und Öl essenziell, sagte Macron.
    Seit Kriegsbeginn vor gut einer Woche stieg der Ölpreis heute auf den höchsten Stand seit Juli 2022. Eine EU-Kommissionsprecherin sagte in Brüssel, man sehe trotz der hohen Öl- und Gaspreise kein "unmittelbares" Risiko für die Versorgung in Europa. Die EU-Staaten hätten ausreichend Öl bevorratet.
    SPD-Generalsekretär ⁠Klüssendorf forderte schärfere ⁠Regeln für Mineralölkonzerne anstelle von Staatshilfen wie etwa einem Tankrabatt. Es sei "entsetzlich", wie einzelne Konzerne in Krisenzeiten ihre Gewinne steigerten. Als mögliche ‌Maßnahmen nannte Klüssendorf eine Begrenzung von Preisanpassungen auf einmal pro Tag ​oder ein Maximum für Preissteigerungen, wie es in anderen Ländern üblich sei. Bundeskanzler Merz äußerte sich besorgt über die steigenden Energiepreise.
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    Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.