Montag, 06. Dezember 2021

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Frederik Köster & Die VerwandlungMusikalische Metamorphosen

Es gibt keine Spannung ohne Entspannung“ - nach diesem Grundsatz schafft Die Verwandlung, das Quartett des Trompeters Frederik Köster, seine unverwechselbare Musik. Der Sound: eine zündende Mischung aus Fusion, Jazzballaden, Naturklängen und Elektronik.

Am Mikrofon: Harald Rehmann | 05.05.2020

Ein Konzertbild in violett-rotem Bühnenlicht. Vier Musiker sind auf der Bühne versammelt, links der Pianist nur rückseitig zu sehen, in der Mitte hinten der Kontrabassist und der Schlagzeuger. Rechts bläst der Trompeter in sein Instrument.
Die Verwandlung in Aktion: v.l. Sebastian Sternal, Joscha Oetz, Jonas Burgwinkel, Frederik Köster (Deutschlandradio / Harald Rehmann)
Die Klangwelt Frederik Kösters lebt von Kontrasten. Sie stellt liedhafte Melodik wildem Electric Jazz gegenüber; sie bewegt mit emotional eindringlicher Harmonik, um das Publikum Augenblicke später mit pathosgeladenen Rocksounds zu konfrontieren. Das wirkt so organisch und überzeugend, dass ein Konzert der Verwandlung noch lange nach dem Auftritt in den Ohren, im Kopf und in der Seele bleibt. Die vier Kölner Ausnahmemusiker wirken sowohl im Studio wie auf der Bühne konzentriert und entspannt zugleich; sie erschaffen eine irisierende Klangwelt, die beim Zuhören spontan mitreißt.
Aufnahme vom 31. Januar 2020 aus der Unterfahrt, München
Teil 1 am 28. April 2020 in Jazz Live