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StartseiteInterviewSpahn (CDU): "Es ist ein Schritt für die Zukunft"11.05.2021

Freigabe von Johnson & JohnsonSpahn (CDU): "Es ist ein Schritt für die Zukunft"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat trotz sinkender Inzidenzzahlen und steigendem Impftempo vor Übermut gewarnt - und Kritik an der Aufhebung der Priorisierung für den Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson zurückgewiesen. Jeder Impfstoff, der verfügbar sei, sollte jetzt schnell eingesetzt werden, sagte er im Dlf.

Jens Spahn im Gespräch mit Philipp May

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Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, gibt eine Pressekonferenz zum Fortschritt der Impfungen gegen das Coronavirus. (picutre alliance dpa / Kay Nietfeld)
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (picutre alliance dpa / Kay Nietfeld)
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Die Zahl der täglichen Neuinfektionen fällt konstant, während zeitgleich die Impfkampagne immer schneller läuft. Für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn heißt das: Zuversicht ja, Übermut nein. Er geht davon aus, dass es "ein guter Sommer" werden könnte, wenn "wir das zusammen bis Ende Juni durchhalten". Man werde im Juni in die Phase kommen, wo die Impfpriorisierung aufgehoben werden könne, sagte Spahn zur Impfstrategie. Gleichzeitig wies er die Kritik an der Aufhebung der Priorisierung für den Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson zurück. Jeder der Impfstoff, der verfügbar sei, sollte schnell eingesetzt werden. Ältere Menschen und Risikogruppen würden aber weiterhin bevorzugt geimpft.

Die größte Menge an Impfstoffen gebe es zurzeit von Biontech und Moderna. Von Johnson & Johnson würden erst im Juni und Juli größere Mengen erwartet. Deshalb sei die Aufhebung der Impfpriorisierung für das Vakzin ein Schritt für die Zukunft, so Spahn. Den 12- bis 18 Jährigen wolle man bis Ende August ein Impfangebot machen, wenn die Zulassung für diese Altersgruppe erfolgt ist. "Die Entscheidung, ob geimpft wird, treffen die Eltern und die Jugendlichen selbst."

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Das Interview im Wortlaut:

May: Ist das ungerecht den ungeimpften über 60-Jährigen gegenüber?

Spahn: Was genau? Dass wir bei Johnson & Johnson die Priorisierung aufgehoben haben?

May: Beides, genau.

Spahn: Zuerst einmal müssen wir schauen, wo stehen wir gerade. Heute werden wir wahrscheinlich über ein Drittel der Deutschen erstgeimpft haben und bei den über 60-Jährigen, bei allen über 60-Jährigen mehr als zwei Drittel erstgeimpft haben. Jetzt sind ja nicht 100 Prozent impfwillig. Nicht alle wollen sich impfen lassen, können sich impfen lassen, so dass wir bei den über 60-Jährigen fünf bis sechs Millionen Menschen noch haben, die noch ungeimpft sind, die geimpft werden wollen und die geimpft werden in den nächsten zwei, drei Wochen. Und die Wahrheit ist: Von Johnson & Johnson erwarten wir die große Menge tatsächlich erst im Juni/Juli.

Ende Mai oder Anfang Juni könnte Priorisierung aufgehoben werden

May: Mit anderen Worten, das war jetzt eher schon mal ein Schritt für die Zukunft, wenn sich das Problem der Priorisierung gar nicht mehr so stellt?

Spahn: Es ist ein Schritt für die Zukunft, aber gleichzeitig auch ein wichtiges Signal für alle, dass wir schrittweise überhaupt im Juni in eine Phase kommen werden, wo wir die Priorisierung aufheben können, weil wir erstens die über 60-Jährigen weitestgehend haben impfen können. Sie müssen sehen: Das Risiko für einen schweren Verlauf bei über 60-Jährigen ist 60mal höher als bei unter 60-Jährigen. Es macht einen echten Unterschied für den einzelnen und für uns alle. Gleichzeitig werden wir auch viele der Berufsgruppen und der Krankheitsgruppen, die priorisiert sind, bis Ende Mai, Anfang Juni geimpft haben, so dass wir dann für alle das öffnen können. Aber wichtig ist eins, Herr May, damit nicht alle gleich am ersten Tag bei ihrem Arzt anrufen: Wir können dann nicht innerhalb von drei Tagen alle impfen. Es wird schon dann auch bis in den Juli hineingehen.

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May: Dennoch kommt die Kritik vor allen Dingen von Stiko-Chef Mertens. Der hat sich gestern geäußert. Er meint, er empfinde es als ungerecht, dass man jetzt die Priorisierung aufhebt, dass jetzt 20-Jährige, 25-Jährige, 30-Jährige die Chance haben, sich mit AstraZeneca zu impfen, wenn doch noch mehrere Millionen Menschen aus Risikogruppen noch nicht geimpft sind.

Spahn: Wir machen ja tatsächlich beides. Es wird weiterhin gerade für Risikogruppen und für die Älteren auch vor allem in den Impfzentren und den Arztpraxen weiterhin priorisiert, gerade auch bei den Impfstoffen von BioNTech und Moderna, die im Übrigen, wenn ich das so sagen darf, die Volumenlieferer sind. Der größte Teil unserer Impfstoffe kommt ja von BioNTech. Aber es gehört auch zur Wahrheit dazu, dass bei AstraZeneca und bei Johnson & Johnson, aber vor allem bei AstraZeneca durch manche Wendung in den letzten Wochen wir erstens ein sehr hohes Informationsbedürfnis haben, dem die Ärzte auch gerecht werden. Es wird viel informiert und aufgeklärt. Am Ende ist es ja auch eine individuelle Entscheidung, ob man sich jetzt mit diesem Impfstoff impfen lassen will. Aber dass wir gleichzeitig ihn schnellstmöglich auch verimpfen sollten. In dieser Phase der Pandemie – die Inzidenz ist ja noch hoch; sie flaut ab, sie flaut spürbar ab, aber wir sind noch in der dritten Welle -, in dieser Phase der Pandemie möchte ich, dass jeder Impfstoff, den wir haben, auch schnell eingesetzt wird.

"Der Zweittermin ist wichtig für den vollen Impfschutz"

May: Man kann ja den Spieß auch umdrehen. Das ist jetzt eine Kritik, die man im Prinzip von anderer Seite immer wieder hört. Gerade gemessen an den Opfern, die die jüngeren und vor allem die jüngsten für die Sicherheit der älteren bringen, ist es auch nicht gerade der Ausbund an Solidarität, eine AstraZeneca-Impfung zu verschmähen, wenn man über 60 ist und beispielsweise so ein Impfangebot bekommt und dann sagt, nee, ich warte lieber auf BioNTech. Das passiert ja anscheinend reihenweise in Arztpraxen nach allem, was wir hören.

Spahn: Das passiert auch und ich kann tatsächlich nur appellieren an über 60-Jährige, die ein AstraZeneca oder Johnson & Johnson Impfangebot bekommen, es auch anzunehmen. Die Impfstoffe sind sehr gut und sehr wirksam, gerade bei älteren zum Teil sogar wirksamer als BioNTech, und auch sehr sicher. Aber wir haben gerade die Situation, Herr May: Wir haben noch mehr über 60jährige, die noch nicht geimpft sind, als wir Impfstoffe von Johnson & Johnson und AstraZeneca haben. Jetzt zu sagen, alle müssen warten bis AstraZeneca da ist, führt dazu, dass wir jetzt nicht zügig die über 60jährigen impfen können. Wir müssen beides schaffen. Einerseits bei dem einzelnen dafür werben, wenn es angeboten wird, dass jeder Impfstoff dann auch genommen wird, gerade auch die, die für die älteren geeignet sind, bei den älteren, aber gleichzeitig auch die Priorisierung bei AstraZeneca und Johnson & Johnson aufheben, weil in Wahrheit die Mengen nicht so groß sind, dass wir damit alle über 60jährigen impfen können.

May: Kommen wir noch mal kurz zu Johnson & Johnson. Der Impfstoff galt ja gerade als prädestiniert, um beispielsweise Obdachlose zu impfen oder sonst schwer erreichbare Menschen, weil er nur einmal verimpft werden muss. Besteht jetzt nicht die Gefahr, dass es dann eher doch so wird, dass das zu einem "letzte Chance für einen ruhigen Urlaub"-Impfstoff wird, weil den kann man noch mal kurz vor den Sommerferien sich reinjagen lassen, ganz salopp formuliert?

Spahn: Sie haben ja recht, Herr May. Ich hätte es auch gerne gehabt, dass wir diesen Impfstoff jetzt weiter verstärkt einsetzen können, etwa in der Obdachlosenhilfe, in Gemeinschaftsunterkünften, in auch Stadtteilen, wo es manchmal schwer ist mit dem Zweittermin. Der ist für viele übrigens schwer, wenn man mit den Ärzten spricht. Viele vergessen den oder verschieben den ständig. Aber der Zweittermin ist wichtig für den vollen Impfschutz. Bei Johnson & Johnson wäre es das nicht. Da braucht es nur eine Impfung. Und natürlich haben Sie recht. Gerade in bestimmten Bereichen wäre der sehr sinnvoll gewesen. Aber jetzt ist die Empfehlung der Ständigen Impfkommission wie sie ist und damit müssen wir dann umgehen, auch aufgrund der Datenlage.

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May: Aber man hätte ja trotzdem als Bundesregierung sagen können, wir halten uns den genau dafür vor und machen das nicht zu dem Impfstoff, wo jemand sagt, ich brauche noch schnell den grünen Impfausweis.

Spahn: Wir haben ja mit den Ländern vereinbart, dass ein Teil der Impfdosen gerade auch von Johnson&Johnson gezielt für diese Bereiche eingesetzt wird, und das bleibt auch so. Der Impfstoff, der dafür an die Länder geliefert ist, wird weiterhin gezielt in diesen Bereichen angeboten. Aber es kann nur ein Angebot sein nach individueller Aufklärung.

"Ich finde es sehr wichtig, dass aus Zuversicht nicht Übermut wird"

May: Wann sind wir durch mit all dem?

Spahn: Wir haben, Stand heute, ein Drittel der Deutschen geimpft, einmal geimpft. Die Zweitimpfungen folgen natürlich. Das Tempo wird jetzt auch weitergehen. Das Impftempo steigt, die Inzidenz sinkt. Wenn wir das zusammen bis Ende Juni durchhalten, dann kann das ein guter Sommer werden. Aber beides ist wichtig. Das Impftempo steigt. Das tut es gerade. Auch gerade im Juni werden wir noch mal deutlich mehr Impfdosen bekommen als jetzt schon im Mai. Aber wir müssen auch gemeinsam die Inzidenz weiter senken. Im Moment haben wir alle, ich ja auch, ein gutes Gefühl. Die Sonne ist draußen, das Wetter ist besser. Wir haben Grund zur Zuversicht. Die dritte Welle ist gebrochen. Aber sie ist noch nicht unten und ich finde es sehr, sehr wichtig, dass aus Zuversicht nicht Übermut wird. Sonst holt uns das viel zu schnell wieder ein. Das hat man in anderen Ländern auf der Welt schon gesehen. Zuversicht, auch gerne in der Außengastronomie in bestimmten Bereichen öffnen, wenn man unter 100 ist …

May: Wobei man es noch nicht gesehen hat bei anderen Ländern, die geimpft worden sind. In Israel ist die Inzidenz ganz unten, unter zehn, deutlich unter zehn beispielsweise.

Spahn: Wenn Sie eine bestimmte Impfquote erreicht haben ja. Aber wir haben auch in Israel gesehen und sehen es gerade in Chile, dass selbst bei über 40 Prozent geimpftem Bevölkerungsanteil es noch Wellen geben kann, die auch problematisch fürs Gesundheitswesen und für viele einzelne sind. Israel hat jetzt offenkundig eine Situation erreicht mit noch deutlich mehr geimpften, wo es sich beruhigt. Wir sind da aber noch nicht und deswegen Zuversicht unbedingt. Ich bin sehr dafür, dass nach diesen schwierigen Monaten wir auch die Perspektive jetzt sehen und nehmen und auch fühlen. Aber weiterhin mit Vorsicht. Zuversicht mit Vorsicht, das ist eine gute Kombi.

Impangebot an alle 12- bis 18-Jährigen bis Ende August

May: Viele Experten sind sich auch einig, für Herdenimmunität brauchen wir die Impfung von Jugendlichen, von über 12-Jährigen. In den USA hat es gerade die Zulassung gegeben für BioNTech-Pfizer. Wann sind die dran in Deutschland?

Spahn: Es hängt zum ersten von der Frage ab, wann es die Zulassung gibt. Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat ja gesagt, gerade heute, Ende Mai, Anfang Juni kann das, wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, mit der Zulassung gelingen. Wir haben mit den Ländern vereinbart, dass wir dann auch möglich machen wollen, die Länder auch Konzepte erarbeiten, etwa durch Reihenimpfungen in Schulen, durch Einladung in die Impfzentren mit den Kinder- und Jugendärzten, dass bis zum Ende der Sommerferien, bis Ende August alle 12- bis 18-Jährigen auch haben geimpft werden können, ein Angebot bekommen, und mindestens schon eine Impfung, idealerweise schon beide, so dass der Schulbetrieb in dem Bereich dann auch nach den Sommerferien normaler beginnen kann. Wichtig ist übrigens eins: Es ist natürlich ein Impfangebot. Die Entscheidung, ob geimpft wird, treffen die Eltern und die Jugendlichen selbst.

May: Es gibt ja auch einige, die sagen, eigentlich wäre es sinnvoller, zuerst Risikogruppen in anderen Ländern zu impfen, weil der Impfstoff weltweit immer noch knapp ist, bevor man Kinder und Jugendliche in reichen Ländern impft. Was sagen Sie denen?

Spahn: Wir tun ja beides. Wir als Europäische Union haben jetzt auch begonnen, etwa im Westbalkan, in anderen Ländern Impfdosen zur Verfügung zu stellen. Wir werden das auch im dritten und vierten Quartal deutlich verstärken können. Aber von einem bin ich auch überzeugt, Herr May: Die Akzeptanz für Hilfe in anderen Ländern ist dann deutlich höher, wenn man zuhause die Lage im Griff hat, und deswegen tun wir beides.

Die Leiterin der Infektiologie, Professor Dr. Marylyn Addo, spricht während einer Pressekonferenz am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) mit den Jounalisten. Das Klinikum informierte über den Studienstart mit dem Ebola-Medikament Remdesivir an besonders schwer erkrankten Patienten mit Covid-19. (dpa/dpa-POOL/picture alliance/Ulrich Perrey) (dpa/dpa-POOL/picture alliance/Ulrich Perrey)Kombination Impfstoffen: "Man sollte da keine Bedenken haben" 
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May: Sie haben es schon gesagt: Sie appellieren weiterhin an die Vorsicht. Ich habe gerade mit unserem Korrespondenten in der Schweiz gesprochen. Das muss ich noch fragen. Die hat im April mit hohen Inzidenzen schon angefangen mit gezielten Öffnungen gerade der Außenbereiche, aber auch Fitness-Center und Theater haben sie geöffnet, begleitet von großer Kritik auch von Gesundheitsexperten. Aber die Inzidenzen sind im Prinzip genauso gefallen wie bei uns. Kann man von der Schweiz lernen? Können wir nicht auch mutiger sein, was Öffnungen angeht?

Spahn: Wir können immer voneinander lernen. Ich finde es nur immer wichtig – wir schauen uns das in der Schweiz natürlich auch an, aber man muss immer das gesamte Bild der Maßnahmen nehmen, wenn man aufs Vereinigte Königreich, auf die Schweiz schaut, welche Maßnahmen haben gegolten, was hat gleichzeitig gegolten. Aber eins stimmt auf jeden Fall und das ist auch unbedingt meine Empfehlung: Im Zweifel jetzt etwas großzügiger im Außenbereich öffnen, Außengastronomie, Veranstaltungen draußen, meinetwegen auch das Fußballspiel mit reduzierter Besucherzahl, immer bei Inzidenz unter 100, das ist wichtig, immer testgestützt.

May: So wie Söder?

Spahn: So wie viele, aber möglichst wenig drinnen, weil drinnen ist das Infektionsrisiko deutlich höher, bis zehnfach so hoch wie draußen. Und eins ist übrigens auch wichtig. Auch das zeigen Beispiele in anderen Ländern. Wenn es dann wieder hochgeht in einer Region, in einem Landkreis, in einer Stadt wieder über 100 steigt, dann muss auch sofort und konsequent vorübergehend wieder geschlossen werden. Dieser zweite Teil ist sehr, sehr wichtig, damit nicht zum Sommer hin noch mal eine Welle entsteht.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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