Anschlag in Lwiw
Früherer Präsident des ukrainischen Parlaments erschossen

Der frühere ukrainische Parlamentspräsident Parubij ist in der Stadt Lwiw im Westen des Landes erschossen worden.

    Ein Foto von Andrij Parubij. Hier spricht er im Jahr 2016 während einer Sitzung des ukrainischen Parlaments in Kiew.
    Der frühere ukrainische Parlamentspräsident Parubij ist in der westukrainischen Stadt Lwiw erschossen worden. (Roman Pilipey / dpa / Roman Pilipey)
    Das teilte die ukrainische Polizei mit. Auch der Gouverneur von Lwiw bestätigte den Tod des 54-Jährigen. Präsident Selenskyj sprach wörtlich von einem "schrecklichen Mord". Parubij war zuletzt Abgeordneter des Parlaments in Kiew.
    Ukrainischen Medienberichten zufolge wurde der Politiker auf offener Straße erschossen.
    Die ukrainischen Behörden meldeten außerdem neue russische Luftangriffe. Vor allem die Region Dnipropetrowsk im Zentrum des Landes sei betroffen. In der Stadt Saporischschja im Süden habe es mindestens ein Todesopfer gegeben. Die russische Armee rückte nach eigenen Angaben in der Region Donezk weiter vor und nahm dort ein Dorf ein.
    Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben erneut zwei Raffinerien in Russland angegriffen. Sowohl in der Anlage in Krasnodar als auch in Syran habe es einen Brand gegeben, hieß es.
    Diese Nachricht wurde am 30.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.