Archiv

Fußball Hoeneß wünscht und teilt aus

Uli Hoeneß, der Präsident des FC Bayern München, spricht auf einer Veranstaltung offen über den Wunsch nach einer Fortsetzung der Arbeit mit Trainer Jupp Heynckes und hofft auf mehr Konkurrenz für den Rekordmeister. Schelte gibt es aber vor allem für die deutschen Europapokalteilnehmer.

Von Moritz Küpper | 29.01.2018

Jupp Heynckes sitzt zwischen Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (links) und Vereinspräsident Uli Hoeneß.
Geht es nach Uli Hoeneß, soll Jupp Heynckes weiter Bayern-Trainer bleiben. (dpa / Matthias Balk)
Es gebe keinen Plan B, so der Präsident des FC Bayern München auf einer Veranstaltung der "Rheinischen Post" in Düsseldorf. Alle gehandelten Namen könne man vergessen, wenn Jupp Heynckes wüsste, dass Alternativen da wären, hätte er keine Chance, sagte Hoeneß, wenn er aber nackt vor ihm stehen würde, gebe es eben eine kleine.
Er hoffe zudem, so Hoeneß, dass die Deutsche Fußball-Liga in der anstehenden Entscheidung über eine Ausnahmegenehmigung der 50+1-Regel bei Hannover 96, dem Antragsteller Martin Kind Recht gebe, …
"… damit alle anderen Vereine die Möglichkeit haben Kapitalgeber dazu zu holen. Schon deshalb sind wir dafür, damit nicht jeder sagt: Die Bayern sind dagegen damit kein anderer sie einholen kann."
"Im Europa mit Ersatzmannschaften? Das kann es nicht sein"
Er glaube jedoch nicht, dass das aktuell schlechte Abschneiden deutscher Klubs im Europapokal letztendlich mit den schlechteren finanziellen Möglichkeiten zusammenhänge. Das hätte andere Gründe, so Hoeneß:
"Es kann nicht sein, dass man immer nur das ganze Jahr nur darauf schaut, dass man in die Europa-Liga kommt und wenn man dann drin ist, hat man nicht genug Spieler parat und vor allen Dingen spielt man dann teilweise mit Ersatzmannschaften, damit man am Wochenende das Bundesligaspiel gewinnt. Das kann es nicht sein."