Archiv

Trotz anhaltenden Krieges
Gaspreis wieder auf Vorkrisenniveau

Der Preis für europäisches Erdgas geht weiter zurück.

    Zahlreiche Rohre verlaufen an einer technischen Anlage zur Verdichtung von Erdgas auf dem Gelände des Erdgasspeichers Rehden der astora GmbH. Bei der Speicheranlage handelt es sich um den größten Erdgasspeicher in Westeuropa.
    Die Gaspreise sinken wieder. (picture alliance / dpa / Hauke-Christian Dittrich)
    Er lag erstmals seit zwei Jahren wieder unter der Marke von 24 Euro je Megawattstunde. Basis der Angaben sind Preise an der Börse in Amsterdam, an der sogenannte Terminkontrakte für die Auslieferung in einem Monat gehandelt werden. So günstig war Erdgas zuletzt im Juni 2021. Im vergangenen Jahr war der Rohstoff wegen der Folgen des Ukraine-Kriegs drastisch angestiegen. In der Spitze wurde im Sommer ein Rekordpreis von über 300 Euro je Megawattstunde gezahlt. Zum Jahresende begann schließlich ein Abwärtstrend. Das Ausbleiben russischer Gaslieferungen hatte zunächst Ängste vor einer Energiekrise geschürt.
    Derweil werden die Gasspeicher in Deutschland weiter gefüllt. Laut jüngsten Daten des zuständigen Verbandes betrug der Stand zuletzt gut 74 Prozent. Damit liegen die deutschen Gasreserven deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres.

    Weiterführende Informationen

    In unserem Newsblog zum Krieg in der Ukraine und seinen Auswirkungen finden Sie einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen.
    Diese Nachricht wurde am 30.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.