
Zehntausende zogen durch die Innenstadt von Buenos Aires zum Regierungssitz. Nach dem Putsch am 24. März 1976 herrschten die Militärs bis 1983. Laut Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen verschwanden damals bis zu 30.000 Regierungsgegner, linke Aktivisten, Gewerkschafter und Studierende. In vielen Fällen ist das Schicksal der Opfer bis heute unklar.
Kritiker werfen dem rechtsgerichteten Präsident Milei vor, die Diktatur zu beschönigen. Er vertritt die Argumentation des Militärs, dass der Putsch nötig gewesen sei, weil linke Gruppen den Staat damals destabilisieren wollten.
Diese Nachricht wurde am 24.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
