Belgien
Gedenken an Terroranschläge vor 10 Jahren in Brüssel

Belgien erinnert an die Opfer der Terroranschläge von vor zehn Jahren.

    Das belgische Königspaar und Ministerpräsident De Wever sitzen nebeneinander. Nahaufnahme auf ihre Köpfe.
    Königin Mathilde, König Philippe-Filip von Belgien und Premierminister Bart De Wever (v.l.n.r.) bei der Gedenfeier. (Benoit Doppagne / Belga / dpa / Benoit Doppagne)
    Die Gedenkfeiern finden in Anwesenheit von Ministerpräsident De Wever und dem belgischen Königspaar am Flughafen Brüssel-Zaventem, einem der Anschlagorte, statt. Auch an der U-Bahnstation Maelbeek sowie an einem Denkmal im Europaviertel sind Veranstaltungen angesetzt.
    EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen betonte anlässlich des zehnten Jahrestags, als die belgische Hauptstadt attackiert worden sei, sei auch Europa mitten ins Herz getroffen worden. Als Konsequenz habe die EU ihre Zusammenarbeit im Kampf gegen Terrorismus vertieft.
    Am Morgen des 22. März 2016 hatten Attentäter der IS-Terrormiliz am Flughafen und in der Metrostation in Brüssel Selbstmordanschläge verübt. 32 Menschen wurden getötet und mehr als 300 verletzt. Die Täter wurden später zu langen Haftstrafen verurteilt.
    Diese Nachricht wurde am 22.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.