Gedenken
Trauer und Bestürzung in Leipzig nach mutmaßlicher Amokfahrt

Sachsens Ministerpräsident Kretschmer nimmt heute an einer geplanten Gedenkveranstaltung für die Opfer der Gewalttat in Leipzig teil.

    Burkhard Jung (SPD), Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, verneigt sich nach der mutmaßlichen Amokfahrt mit zwei Todesopfern und drei Schwerverletzten am Gedenkort vor dem Paulinum der Universität.
    Nach der mutmaßlichen Amokfahrt in Leipzig (dpa / Hendrik Schmidt)
    Am Nachmittag soll es eine ökumenische Andacht in der Nikolaikirche geben. Vor dem Universitäts-Gebäude Paulinum, das sich zu einem zentralen Gedenkort entwickelt hat, legten Menschen Blumen und Kerzen nieder. Auch Leipzigs Oberbürgermeister Jung stellte dort eine Kerze ab. Die Flaggen am Neuen Rathaus wurden auf halbmast gesetzt.
    Die Stadtverwaltung hat zudem ein Kondolenzbuch ausgelegt.
    Nach Angaben des Evangelisch-Lutherischen Kirchenbezirks Leipzig sind die Nikolaikirche sowie die Thomaskirche seit dem Morgen geöffnet, "für Trauer, Gebet, Gespräch und eine Kerze zu entzünden", wie es hieß. Auch die Universität Leipzig hatte für den Mittag zu einer offenen Gedenkandacht im Paulinum am Augustusplatz eingeladen.
    Die Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit wegen Mordes gegen den Mann, der am Montag in einer Einkaufsstraße mehrere Menschen angefahren hat. Dabei kamen eine 63-jährige Frau und ein 77-jähriger Mann ums Leben. Vermutlich handelt es sich um eine Amoktat.

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    Was über die mutmaßliche Amokfahrt in Leipzig bekannt ist
    Diese Nachricht wurde am 05.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.