Sonntag, 07. August 2022

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Geleakt oder gelenkt
Journalismus zwischen Recherche und Vermarktung

Ein anonymer Informant versorgt Journalisten mit Datenmassen über Briefkastenfirmen in Panama. Ein Arzt wird mit versteckter Kamera gefilmt, während er einem Lockvogel von Doping-Geschäften berichtet. Diese aktuellen Beispiele werfen Fragen auf: Wie sollten Journalisten mit durchgesickerten Informationen umgehen?

Diskussionsleitung: Bettina Schmieding, Deutschlandfunk | 06.04.2016

    Ein mit "PRIVAT" gekennzeichneter Ordner auf dem Bildschirm eines Computers.
    Wie sollten Journalisten mit durchgesickerten Informationen umgehen? (Karl-Josef Hildenbrand/dpa)
    Wikileaks veröffentlicht das angebliche Protokoll eines abgehörten Telefonats zwischen Vertretern des Internationalen Währungsfonds; es geht um einen Schuldenschnitt für Griechenland.
    Welche Rolle spielen Whistleblower für die investigative Recherche? Und was bedeutet der Datenjournalismus für die Zukunft der Berichterstattung?
    Es diskutieren:
    • Markus Grill, Chefredakteur des Recherchezentrums CORRECTIV
    • Hans Leyendecker, "Süddeutsche Zeitung", Leiter des Investigativ-Ressorts
    • Frank Lübberding, freier Medienjournalist
    • Gregor Peter Schmitz, "WirtschaftsWoche", Leiter des Hauptstadtbüros
    Live am Mittwoch, dem 6. April 2016, 19:15 bis 20:00 Uhr, aus dem Deutschlandradio-Hauptstadtstudio Berlin