Mittwoch, 30. November 2022

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Geschwisterbeziehungen
Lebenslang verbunden

Die Partner mögen wechseln im Laufe des Lebens, die Beziehung zu unseren Geschwistern begleitet uns meistens ein Leben lang. Geschwister lieben oder hassen sich, bewundern oder beneiden einander, sind Freunde oder Fremde.

Eine Sendung von Dörte Hinrichs und Christoph Sterz (Moderation) | 18.07.2014

    Auf blauem Hintergrund sind die Silhouetten einer Familie mit Mutter, Vater, Tochter und Sohn in weiß zu sehen.
    Die Silhouette einer Familie (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)
    Von Kain und Abel in der Bibel bis zu "Hänsel und Gretel" der Brüder Grimm liefert das Geschwisterverhältnis seit jeher Stoff für Märchen und Mythen. In der Literatur, im Film, in der Musik haben Geschwister ihre Spuren hinterlassen, sich bekämpft oder gegenseitig inspiriert. Das gilt auch für Kinder aus Großfamilien, die seit Jahrzehnten den Zusammenhalt pflegen – während heute immer mehr Kinder als Einzelkinder aufwachsen.
    Welchen Einfluss haben Geschwister auf die persönliche Entwicklung und wie raufen sie sich zusammen in Patchworkfamilien?
    Trägt das älteste Kind immer die Verantwortung, leiden Mittelkinder unter der Sandwichposition und wie verwöhnt ist das Nesthäkchen?
    Antworten darauf gibt die Geschwisterforschung. Wir lassen außerdem Brüder und Schwestern zu Wort kommen, die ihr lebensprägendes Verhältnis reflektieren und sind auch gespannt auf die Erfahrungen unserer Hörerinnen und Hörer.
    Rufen Sie uns an, wie immer kostenfrei unter
    00800 44 64 44 64 bzw. schicken Sie eine e-mail an : lebenszeit@deutschlandfunk.de
    Studiogäste:

    Prof. Dr. Hartmut Kasten, Psychologe und Pädagoge, Geschwisterforscher
    Rosemarie Scheidtweiler und Helmut Pelzer (zwei von neun Geschwistern)
    Eva und Philipp Milner (Geschwister und Musiker der Band "Hundreds")