Iran-Krieg
Gespräche in Islamabad starten am Freitag - Trump will Uran gemeinsam mit Iran bergen

In Pakistans Hauptstadt Islamabad finden ab Freitag Gespräche zur dauerhaften Beilegung des Konflikts zwischen dem Iran und den USA statt.

    Eine Satellitenaufnahme vom 19. Juni 2025 zeigt durch Straßen miteinander verbundene Gebäude in einer Wüstenlandschaft.
    Die iranische Urananreicherungsanlage Fordo, wenige Tage vor dem US-amerikanischen Angriff (picture alliance / AP / Uncredited)
    Auch der Iran habe dies zugesagt, erklärte Pakistans Premierminister Sharif, der als Vermittler auftritt. Die Delegationsmitglieder wurden noch nicht benannt. Die USA entsenden nach Angaben von Präsident Trump Vizepräsident Vance, Außenminister Rubio sowie den Sondergesandten Witkoff.
    Trump schrieb in seinem Netzwerk Truth Social, man werde über Zoll- und Sanktionserleichterungen verhandeln. Eine neue Uran-Anreicherung werde es nicht mehr geben. Außerdem würden die USA und der Iran eng zusammenarbeiten, um bei Bombardements verschüttetes radioaktives Material zu bergen. Teheran bestätigte die Angaben bislang nicht.
    Zudem hat Trump neue US-Handelssanktionen in Höhe von 50 Prozent für sämtliche Länder angekündigt, die dem Iran Waffen verkauften. Konkrete Länder nannte Trump nicht. Als wichtigste Waffenlieferanten für Teheran gelten China und Russland. Verteidigungsminister Hegseth sagte bei einer Pressekonferenz in Washington, das US-Militär habe in seiner letzten Angriffswelle die iranische Rüstungsindustrie völlig zerstört.
    Mehr Informationen zur Lage im Nahen Osten in unserem Newsblog
    Diese Nachricht wurde am 08.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.