Gefrierender Regen
Glatteisgefahr: Schulen in mehreren Bundesländern sagen Präsenzunterricht für morgen ab

Wegen der erhöhten Gefahr von Glatteis auf den Straßen stellen zahlreiche Schulen morgen auf Distanzunterricht um. In den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Bremen wird lediglich eine Notbetreuung angeboten. Auch in großen Teilen Niedersachsens fällt der Präsenzunterricht aus.

    Das Bild zeigt die Nahaufnahme eines frostigen, gepflasterten Bodens und zwei Füße in Turnschuhen, die sich vorsichtig darüber bewegen.
    Frost und Kälte lassen Gehwege rutschig werden - wie hier in Wuppertal in Nordrhein-Westfalen. (picture alliance / Maximilian Koch / Maximilian Koch)
    Ausnahmen meldeten die Landkreise nur für einige ostfriesische Inseln. In Sachsen dürfen die Schulen selbst entscheiden, ob sie öffnen. Auch in Hessen bleiben mehrere Schulen geschlossen. In Teilen Sachsen-Anhalts wurde der Verkehr von Schulbusse vorsorglich eingestellt.

    Gefrierender Regen von Westen aus

    Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einem hohen Unwetterpotenzial durch gefrierenden Regen. Die Regenschauer sollen ab Mitternacht von Westen aus nach Nordrhein-Westfalen hineinziehen. Auf den gefrorenen Böden könne es rasch spiegelglatt werden. Menschen sollten Fahrten mit dem Auto vermeiden. Es bestehe Gefahr für Leib und Leben. Wer unbedingt unterwegs sein müsse, solle sich auf Beeinträchtigungen und Straßensperrungen einstellen. Außerdem rieten die Meteorologen dazu, im Auto vorsichtshalber Decken und warme Getränke mitzunehmen.
    Bereits am Freitag blieben wegen Sturmtief Elli viele Schüler in Nordrhein-Westfalen zuhause. Einige Schulen hatten es den Eltern freigestellt, ob sie ihre Kinder angesichts der starken Schneefälle zum Unterricht schicken.
    Diese Nachricht wurde am 11.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.