Energieversorgung
Großrazzia nach Brandanschlag auf Stromkabel in Berlin

Die Polizei hat nach einem Brandanschlag auf die Berliner Stromversorgung im vergangenen September eine Razzia in vier Bundesländern durchgeführt.

    Zwei Polizisten stehen an einem Hauseingang im Berliner Stadtteil Wedding.
    Razzia nach Anschlag auf Strommast im September in Berlin (Sven Käuler/dpa)
    In Berlin, Brandenburg, Hamburg und Nordrhein-Westfalen wurden Wohnungen und andere Räume durchsucht, wie die Staatsanwaltschaft der Hauptstadt mitteilte. Rund 500 Polizisten waren an 17 verschiedenen Orten im Einsatz. Den Angaben zufolge sind die Beschuldigten namentlich bekannt. Nach Angaben der Zeitung "Die Welt" richtet sich der Einsatz gegen eine anarchistische Gruppe.
    Im September 2025 war bei einem Brandanschlag ein Starkstromkabel zerstört worden. Zehntausende Anwohner und viele Unternehmen hatten zeitweise keinen Strom.
    Diese Nachricht wurde am 24.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.