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Gute Öle, schlechte ÖleAuch Pflanzenfette können krank machen

Der landläufigen Meinung zufolge ist Pflanzenöl besser als Schmalz, also ungesättigte Fettsäuren gesünder als gesättigte. Doch jetzt zeigt eine Studie aus Minnesota: ungesättigt ist nicht gleich ungesättigt. Entscheidend ist, aus welchen Pflanzen das Öl gepresst wurde. Ernährungswissenschaftler Stefan Lorkowski erläuterte im DLF die Unterschiede zwischen den einzelnen Ölen.

Stefan Lorkowski im Gespräch mit Martin Winkelheide | 19.07.2016

Eine Olive liegt in einer Schale mit Olivenöl
Olivenöl gilt weitläufig als gesund. (picture alliance / dpa / Michèle Constantini)
Gesättigte Fettsäuren kämen vor allem in tierischen Fetten vor, und die ungesättigten in erster Linie in pflanzlichen Ölen, erklärte Prof. Dr. Stefan Lorkowski vom Institut für Ernährungswissenschaften der Universität Jena.
Olivenöl habe seinen guten Ruf in der Bevölkerung zu Recht, so der Wissenschaftler. "Es besteht in erster Linie aus Ölsäure und das ist eine einfach ungesättigte Fettsäure."
Der zu hohe Konsum beispielsweise von Sonnenblumenöl könne unter Umständen Entzündungsprozesse im Körper verstärken. Dennoch brauche der Körper auch diese Art des Öls.
Das vollständige Interview können Sie ab Sendedatum sechs Monate in unserem Audio-Player nachhören.

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