
Außenminister Fidan forderte, die internationale Gemeinschaft müsse so schnell wie möglich handeln und Israel Einhalt gebieten. Man sei besorgt, dass Regierungschef Netanjahu unter dem Vorwand des Kampfes gegen die pro-iranische Hisbollah auf einen neuen Völkermord zusteuere. Die Türkei hatte Israel bereits vorgeworfen, beim Krieg im Gazastreifen einen Genozid begangen zu haben. Die israelische Regierung wies diesen Vorwurf zurück.
UNO-Generalsekretär Guterres rief Israel und die Hisbollah auf, die Kampfhandlungen einzustellen. Guterres sagte in der libanesischen Hauptstadt Beirut, es gebe keine militärische Lösung, nötig sei Diplomatie. Laut einem Bericht der israelischen Zeitung "Haaretz" könnten bereits in den kommenden Tagen Vertreter Israels und des Libanon direkte Gespräche führen, möglicherweise unter Beteiligung der USA. Zudem erklärte Frankreichs Präsident Macron, sein Land sei bereit, in Paris Gespräche über einen Waffenstillstand auszurichten.
Diese Nachricht wurde am 14.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
