Nordrhein-Westfalen
Hambacher Forst soll Urwald werden

Der Hambacher Forst, einst Symbol des Widerstands gegen die Braunkohle-Verstromung, soll Urwald werden.

    Der Tagebau Hambach schiebt sich an den Hambacher Forst. Der Hambacher Forst zwischen Köln und Aachen gilt als Symbol des Widerstands gegen die Kohle. RWE will für den Braunkohleabbau mehr als 100 der verbliebenen 200 Hektar Wald abholzen.
    Der Hambacher Forst zwischen Köln und Aachen galt als Symbol des Widerstands gegen die Kohle. (picture alliance/Federico Gambarini/dpa)
    Er solle dauerhaft unter Schutz gestellt werden, teilte das nordrhein-westfälische Umweltministerium mit. Die zuständigen Stellen hätten sich mit dem Eigentümer, dem Energiekonzern RWE, darauf verständigt. Der Wald zwischen Köln und Aachen werde spätestens 2035 in öffentliches Eigentum überführt und als sogenanntes Wildnisentwicklungsgebiet ausgewiesen. Im Hambacher Forst hatten Umweltaktivisten viele Jahre lang gegen die Rodung des Waldes für den Braunkohletagebau gekämpft.
    Diese Nachricht wurde am 09.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.