
Zu ihnen hat die Gewerkschaft Verdi aufgerufen. Sie teilte mit, tausende Beschäftigte würden die Arbeit niederlegen. In Dortmund, Berlin, Wiesbaden, Hannover, Oldenburg, Braunschweig und Hamburg sind zentrale Kundgebungen geplant. Welche Handelsunternehmen bestreikt werden, teilte Verdi nicht mit. Zuletzt waren unter anderem Kaufland und Ikea betroffen. Die Auswirkungen der Ausstände blieben für die Kunden aber meist überschaubar.
In den Verhandlungen für den Einzelhandel sowie den Groß- und Außenhandel fordert Verdi sieben Prozent mehr Lohn, mindestens aber 225 Euro mehr bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Das Angebot der Arbeitgeber liegt deutlich darunter.
Im Handel arbeiten laut der Gewerkschaft hierzulande rund 5,2 Millionen Menschen, davon 3,4 Millionen im Einzelhandel.
Diese Nachricht wurde am 03.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
