
Er äußerte sich vor seinem Abflug optimistisch, warnte Teheran aber zugleich davor, "Spielchen zu spielen". US-Präsident Trump drohte für den Fall eines Scheiterns der Gespräche mit erneuten Angriffen auf den Iran.
Der iranische Parlamentspräsident Ghalibaf stellte seinerseits Bedingungen: Noch vor Beginn der Gespräche müsse ein Waffenstillstand im Libanon in Kraft treten. Zudem müssten eingefrorene iranische Vermögenswerte freigegeben werden, schrieb er auf X.
Unterschiedliche Auffassungen gibt es auch über das iranische Atom- und Raketenprogramm und die Sicherung der strategisch wichtigen Straße von Hormus.
Unterschiedliche Auffassungen gibt es auch über das iranische Atom- und Raketenprogramm und die Sicherung der strategisch wichtigen Straße von Hormus.
In Islamabad wurde bereits am Freitag das Stadtzentrum abgeriegelt; über 10.000 Einsatzkräfte sollen die Sicherheit der Beratungen gewährleisten.
US-Präsident Trump soll auf Fernsehansprache verzichtet haben
Die Verhandlungen finden innerhalb der zweiwöchigen Feuerpause statt, auf die sich die Konfliktparteien USA, Israel und Iran geeinigt haben. US-Präsident Trump hatte Insidern zufolge vorab auf eine geplante Fernsehansprache an die Nation zum Waffenstillstand verzichtet. Berater sollen Bedenken geäußert haben, die noch fragile Einigung zu sehr zu loben, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Das Präsidialamt wies die Darstellung zurück.
Wadephul appelliert an Teheran
Deutschland und Spanien mahnten konstruktive Verhandlungen an. Bundesaußenminister Wadephul teilte im Onlinedienst X mit, er habe mit seinem iranischen Kollegen Araghtschi gesprochen und ihn aufgefordert, die mit den USA vereinbarte Waffenruhe einzuhalten. Neben konstruktiven Verhandlungen habe er von Teheran auch verlangt, eine sichere Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu ermöglichen.
Weiterführende Informationen
Waffenruhe im Iran-Krieg: So ist die aktuelle Lage vor den Verhandlungen in Pakistan (Audio)
Diese Nachricht wurde am 11.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
