
Beispielsweise fehle im Ostkongo Geld für Gesundheits- und Vorsorgeprogramme, was auch das frühzeitige Erkennen der Krankheit behindert habe, erklärte die Hilfsorganisation International Rescue Committee in Kinshasa. Der starke Anstieg der gemeldeten Fälle in den vergangenen Tagen mache deutlich, dass jetzt erst Übertragungen erfasst würden, die vermutlich vor längerer Zeit stattgefunden hätten. Die Landesdirektorin des IRC, Kerr, kritisierte, vor 2025 habe die US-Regierung viele Hilfsprogramme im Osten der Demokratischen Republik Kongo finanziert. Ein Großteil dieser Finanzierung sei jedoch im vergangenen März beendet worden. Die Organisation habe deswegen ihre Arbeit einschränken müssen.
Im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo und dem angrenzenden Uganda gibt es derzeit einen Ebola-Ausbruch. Bisher sind mehr als 130 Todesfälle bekannt.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 20.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
