USA
ICE-Beamter erschießt mexikanischen Einwanderer

In den USA hat erneut ein Beamter der Einwanderungsbehörde ICE einen Mann erschossen.

    Bei einem Einsatz in Portland, Oregon im Februar 2026 stehen ICE-Agenten in Uniform und mit Masken in einer Wolke aus Tränengas und halten Tränengaswaffen in der Hand.
    Am 1. Februar 2026 setzte die US-Einwanderungsbehörde ICE Pfefferspray, Tränengas und Blendgranaten gegen Hunderte von Menschen ein, die vom Rathaus in Portland zum ICE-Gebäude marschierten, um gegen das Vorgehen der Behörde zu protestieren. (Getty Images / Anadolu / Sean Bascom)
    Nach Angaben des Heimatschutzministeriums habe der mexikanische Staatsbürger in Houston in seinem Fahrzeug Anweisungen zum Anhalten ignoriert. Vielmehr habe er versucht, den Beamten mit seinem Wagen zu rammen. Dieser habe dann in Notwehr geschossen. Wie das Ministerium, dem die Einwanderungsbehörde untersteht, weiter erklärte, habe sich der Mann ohne gültige Aufenthaltserlaubnis im Land befunden. Der Sohn des Getöteten erklärte auf Facebook, sei Vater sei gerade auf dem Weg zur Arbeit gewesen. Dieser habe seit fast 35 Jahren in den USA gelebt.
    Die ICE-Behörde steht in den USA wegen ihres aggressiven Vorgehens in der Kritik. Im Januar hatten ICE-Einsatzkräfte im Bundesstaat Minnesota zwei Menschen erschossen. Angaben der US-Regierung, wonach die Agenten in Notwehr gehandelt hätten, erschienen nach Videoaufnahmen von Passanten fragwürdig.
    Diese Nachricht wurde am 08.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.