Iran-Krieg
IEA-Direktor Birol warnt vor massiven Folgen für die Weltwirtschaft

Der Direktor der Internationalen Energieagentur IEA, Birol, hat vor massiven Folgen des Iran-Kriegs für die Weltwirtschaft gewarnt.

    Rauch und Qualm steigen in der iranischen Hauptstadt nach einem israelischen Angriff in den Himmel auf
    Der Iran-Krieg hat auch Folgen für die Weltwirtschaft. (picture alliance / dpa )
    In Europa sei man sich der Konsequenzen noch nicht ausreichend bewusst, sagte Birol im australischen Sydney. Die Energiekrise sei schlimmer als die beiden Ölkrisen der 1970er Jahre zusammen. Birol forderte eine globale Kraftanstrengung, um die Folgen abzumindern. Die IEA sei mit Regierungen in Asien und Europa im Gespräch. Wenn nötig, müssten weitere Ölreserven freigegeben werden. Oberstes Ziel sei aber die Öffnung der Straße von Hormus.
    US-Präsident Trump hatte dem Iran am Wochenende mit der Zerstörung seiner Energieanlagen gedroht, sollte das Land die Handelsroute nicht innerhalb von 48 Stunden freigeben. Der Iran drohte mit Gegenangriffen auf Energieanlagen in der Region.
    Das israelische Militär startete nach eigenen Angaben in der Nacht eine weitere Angriffswelle auf Infrastruktur des iranischen Regimes in der Hauptstadt Teheran. Augenzeugen berichteten von mehreren Explosionen. Iranischen Medien zufolge gab es auch einen Luftangriff auf die Stadt Urmia im Nordwesten des Landes.
    Weitere Entwicklungen zum Krieg im Nahen Osten fassen wir auch in unserem Newsblog zusammen.
    Diese Nachricht wurde am 23.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.