Vor Nordsee-Gipfel
IG Metall fordert konkrete Aufträge für Offshore-Windkraft

Vor dem morgigen Nordsee-Gipfel hat die IG Metall von der Bundesregierung ein substanzielles Bekenntnis zu Windparks auf dem Meer verlangt.

    Offshore-Windpark vor der Europäischen Küste bei Sonnenuntergang
    Ein Offshore-Windpark in der Nordsee (IMAGO / Pond5 Images / IMAGO / xfokkebokx)
    Kanzler Merz und Wirtschaftsministerin Reiche sollten auf dem Gipfel nicht nur schöne Worte finden, sondern konkrete Aufträge an die Unternehmen liefern, sagte der Chef der IG Metall Küste, Friedrich, der dpa. Es müsse endlich einen Durchbruch geben, da Deutschland ansonsten den Anschluss verliere.
    Beim Nordsee-Gipfel im Hamburger Rathaus werden Staats- und Regierungschefs sowie die Energieminister aus neun Nordsee-Anrainerstaaten erwartet. Merz zufolge soll die Nordsee zum größten Reservoir für saubere Energie weltweit werden. Ziel des Gipfels sei es, den grenzüberschreitenden Ausbau von Offshore-Windenergie, den Wasserstoffmarkt und zugleich eine leistungsfähige und vernetzte Offshore-Infrastruktur im gesamten Nordseeraum voranzutreiben.
    Diese Nachricht wurde am 25.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.