
Die Gewerkschaft teilte mit, zunächst blieben alle Werke erhalten. Zudem werde die Beschäftigungssicherung wieder eingeführt und bis 2030 verlängert. Im Gegenzug verzichten die Mitarbeiter in den kommenden Jahren auf Lohnerhöhungen. Boni werden gekürzt.
Volkswagen teilte in Berlin mit, bis 2030 mehr als 35.000 Stellen zu streichen. Der Abbau solle sozialverträglich erfolgen.
Die Gesamtbetriebsratsvorsitzende Cavallo sagte in einer Mitteilung, unter schwierigsten konjunkturellen Bedingungen habe man eine grundsolide Lösung erkämpft. IG-Metall-Verhandlungsführer Gröger sagte, die Einigung zeige, dass Zukunftslösungen ohne Massenentlassungen möglich seien. Das Paket enthalte schmerzliche Beiträge der Beschäftigten, schaffe aber im gleichen Atemzug Perspektiven für die Belegschaften.
VW und die IG Metall erläutern die Details der Einigung in diesen Minuten auf separaten Pressekonferenzen.
Diese Nachricht wurde am 20.12.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
