Freitag, 27. Mai 2022

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Im Nest der Rebellen
40 Jahre nach der "Charta 77"

Am Anfang waren es ein paar Intellektuelle, die vom kommunistischen Regime in der Tschechoslowakei mehr Bürgerrechte forderten. "Charta 77" nannten sie ihr Manifest, das schon bald Menschen quer durch das Land und alle gesellschaftlichen Schichten einen sollte.

Von Kilian Kirchgeßner | 08.04.2017

Die sowietische Dissidentin Olga Iofe Prokhorova (Bild Mitte) spricht auf einer Veranstaltung in der Vaclav Havel Bücherei in Prag, im August 2016.
Die sowietische Dissidentin Olga Iofe Prokhorova spricht in der Vaclav Havel Bücherei in Prag, im August 2016. (Imago / Michal Kamaryt )
Kirchenleute, Underground-Musiker, Arbeiter aus der Provinz, Mütter und Punker unterschrieben trotz offener Repression des Regimes. Die "Charta 77" markierte den Anfang vom Ende des Kommunismus. Eine Reise zu den Bürgerrechtlern von einst, zu den Orten ihrer Unterdrückung - und der Versuch einer Antwort auf die Frage, inwieweit sie Tschechien bis heute prägen.
Manuskripte zum Download und Nachlesen: