
Das bestätigte das Bundesgesundheitsministerium. Es erklärte, die US-Behörden hätten um Hilfe bei der Behandlung des Staatsbürgers gebeten, der sich in der Demokratischen Republik Kongo infiziert habe. Dazu würden nun Vorkehrungen getroffen. Details nannte das Ministerium nicht.
Inzwischen mehr als 130 Tote
Allein in den betroffenen Gebieten im Kongo wurden nach Behördenangaben 513 Ebola-Verdachtsfälle und 131 Todesfälle registriert. Die Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union hat wegen des Ebola-Ausbruchs im Kongo und in Uganda bereits den Notstand für den gesamten afrikanischen Kontinent erklärt. Wegen des grenzüberschreitenden Personenverkehrs und der hohen Mobilität im Zusammenhang mit dem Bergbau gebe es ein hohes Risiko einer regionalen Ausbreitung, hieß es.
WHO beruft Notfallausschuss ein
Die Weltgesundheitsorganisation rief ihren Notfallausschuss ein. Die Experten wollen am Nachmittag Empfehlungen ausarbeiten, wie mit dem Ausbruch umgegangen werden soll. WHO-Generaldirektor Tedros sagte in Genf, er sei zutiefst besorgt über das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Epidemie. Am Wochenende hatte die WHO eine Notlage internationaler Reichweite wegen des Ausbruchs ausgerufen.
Lesen Sie hier:Ex-Bundesgesundheitsminister[https://www.deutschlandfunk.de/lauterbach-fordert-mehr-forschung-zu-impfstoffen-gegen-ebola-100.html]Lauterbach fordert mehr Forschung zu Impfstoffen gegen Ebola.
Lesen Sie hierzu auch die Einschätzung des Charité-Mediziners Gertler, der das Ausmaß der Ebola-Epidemie im Kongo als „extrem besorgniserregend“ einstuft.
Lesen Sie hierzu auch die Einschätzung des Charité-Mediziners Gertler, der das Ausmaß der Ebola-Epidemie im Kongo als „extrem besorgniserregend“ einstuft.
Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
