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StartseiteMusikszeneKrabbeln und Summen14.05.2019

Insekten in der MusikKrabbeln und Summen

Manche Komponisten sind fasziniert von Grillen, Fliegen, Ameisen, Hornissen, Käfern und Schmetterlingen. In der Natur haben es die Tiere heute allerdings oft schwer. Artensterben droht. Wir zeigen, wie die kleinen Wesen, deren Überleben gefährdet ist, in der Musik klingen.

Von Mascha Drost

Ein Apollofalter, Parnassius apollo, sitzt mit ausgebreiteten Flügeln, schwarze und rote Punkte auf weißem Grund, auf einer Blüte. (picture alliance/imageBROKER / Bernd Zoller)
Ein Apollofalter im Biosphärengebiet in der Schwäbische Alb in Baden-Württemberg (picture alliance/imageBROKER / Bernd Zoller)

Dem Volksbegehren "Rettet die Bienen" in Bayern Anfang des Jahres hatten sich so viele Wahlberechtigte angeschlossen wie noch nie bei einer vergleichbaren Unternehmung. Der Weg für einen Volksentscheid für mehr Artenvielfalt im Bundesland ist damit frei. Aber nicht nur in Bayern und Deutschland insgesamt ist die Sorge angesichts dramatisch zurückgehender Insektenbestände groß. Das Insektensterben ist ein weltweites Problem. Warum es Schmetterlinge, Käfer, Hornissen und anderes Getier so schwer haben, was wir mit ihnen verlieren, aber auch wie sie in der Musikgeschichte in zahlreichen Kompositionen gewürdigt wurden, darüber gibt unsere Musikszene Auskunft. Werke von Ludwig van Beethoven, über Dmitri Schostakowitsch bis Sofia Gubaidulina und mehr sind darunter. Musikalisch wird es kräftig krabbeln, summen und flattern.

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