Interaktive KlanginstallationHorchposten 1941 я слышу войну

Die interaktive Klanginstallation macht authentische russische und deutsche Texte zum Ostfeldzug des Zweiten Weltkriegs in einer akustischen Collage hörbar. Im Zentrum des begehbaren Erinnerungsraums von Jochen Langner und Andreas von Westphalen steht die Blockade Leningrads.

Von Jochen Langner und Andreas von Westphalen | 27.02.2017

// permanent, Raum H
Während der deutschen 900-Tage-Belagerung fanden etwa eine Million Leningrader den Tod.

Briefe, Tagebücher und Dokumente lassen Erfahrungen und Erlebnisse von Menschen in und außerhalb Leningrads lebendig werden. Erzählt wird von Zivilisten und Soldaten, von Opfern und Tätern, Deutschen und Sowjets zwischen den Fronten von Nationalsozialismus und Stalinismus. Geschichte und Geschichten werden so unmittelbar erfahrbar. Die interaktive Installation im Foyer des Deutschlandfunks präsentiert den Chor der Zeugen und Dokumente innerhalb eines begehbaren Erinnerungsraums. Die Installation wurde vom Auswärtigen Amt, der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" sowie der Friedrich-Ebert-Stiftung, Moskau, und der ZEIT-Stiftung gefördert.