Montag, 26. September 2022

Kölner Kongress
Unser Programm

Erzählen ist bei uns Programm. Doch Erzählen im Radio geht anders als im Netz, wieder anders im TV, im Film, als Podcast usw. Was ist das Neue Erzählen? Eine Herausforderung? Oder nur Gerede? Gemeinsam mit der KHM – Kunsthochschule für Medien Köln – eröffnen wir im Deutschlandfunk den Diskurs über das "Erzählen in den Medien".

14.02.2017

    Freitag, 10. März


    Workshop: Dynamisches Erzählen im Film

    // 13.30 Uhr
    Zeit ist ein wesentlicher Parameter jeder medialen Erzählung. Für die Rezeption bedeutet dies, dass die Erwartung auf das Kommende eine wesentliche Rolle spielt. Wie steuere ich das Interesse meiner ZuschauerInnen? Mit dem Drehbuchautor, Regisseur und Dozenten Prof. Ingo Haeb (KHM) – nicht nur für Filmemacher.

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    Für diesen Workshop steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung. Anmeldung per Mail an koelnerkongress@deutschlandfunk.de

    Deutschlandfunk: Das Kulturgespräch

    Serial – ein Erfolgsmodell
    // 18.00 Uhr
    Die Serie wurde ein Welterfolg: Sarah Koenig erzählt die wahre Geschichte eines alten Mordfalls aus Baltimore in der Art erfolgreicher TV-Serien über mehrere Wochen hinweg. Das inspirierte auch Radiomacher hierzulande. Wir haben Autoren der ersten deutschen Serien nach dem Erscheinen von Serial eingeladen. Es diskutieren: Sven Preger (WDR), Philip Meinhold (RBB), Anouk Schollähn (NDR) // Moderation: Marietta Schwarz (DLF)

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    Begrüßung und Eröffnung

    // 19.00 Uhr


    Radio-Performance im Deutschlandfunk Kammermusiksaal

    "Freitagabend um zehn nach acht in Deutschland"
    // Einlass: 19.45 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr
    Von Tina Klopp & Johannes Nichelmann // Mit Diane Hielscher, Kiki Bohemia & Sicker Man, Milo Rau, Schorsch Kamerun, Hörerinnen und Hörern u.v.a. // Regie: Matthias Kapohl

    Wie klingt der Freitagabend um zehn nach acht in Deutschland? Der Deutschlandfunk Kammermusiksaal wird zum akustischen Hauptquartier – für ein Live-Feature-Experiment laufen hier alle Leitungen zusammen. Unsere Promi- und Hörerreporter sind unterwegs und öffnen Türen, die sonst verschlossen bleiben: von Berlin bis Bochum, von Kiel bis Konstanz. Für diese Performance steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung. Wir empfehlen rechtzeitiges Erscheinen.
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    Meme- und Mashup-Show

    // 21.15 Uhr
    Mit der Performance "Smells Like Teen Thriller" testet Tobias Ruhland das Wissen des Publikums über Remix-Kultur im Netz und in der Popmusik.

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    Samstag, 11. März

    Erzähltheorie

    // 10.30 Uhr
    Kathrin Röggla entwickelt im Zeitalter von Populismus, Postfaktischem und Politikberatung die Idee für "Zwischengeschichten". Für diese müssen Konflikte und gesellschaftliches Personal – Zwischenfiguren – erfunden werden. Was für eine Erzählform entsteht da?

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    American podcasting

    // 11.30 Uhr
    How Does This Even Work? – Avery  Trufelman von 99% Invisible und Luisa Beck geben einen Einblick in eines der erfolgreichsten Radio-Startups der letzten Jahre. (in englischer Sprache)

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    Was bisher geschah

    // 12.00 Uhr
    Die Ursprünge des Erzählens liegen in der Erklärung und Legitimation der Gegenwart durch die Vergangenheit. Das uns allen geläufige "Was bisher geschah …" wird wieder geschehen, sagt Georg Seeßlen und ergänzt, wie, warum und wohin sich das Erzählen in Bildern derzeit verwandelt, möglicherweise …

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    story:first

    // 12.30 Uhr
    Matthias Leitner berichtet aus dem Digital Storytelling Lab, das vom Bayerischen Rundfunk mitbegründet wurde.

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    Schreibzeug

    // 13.00 Uhr
    Von Texten zu Büchern und Bildern: KHM-Dozent Andreas Altenhoff spricht über Erfahrungen aus Schreibwerkstätten und Autorentreffen.

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    Reality radio

    // 13.30 Uhr
    The Story of American Documentary from Public Radio to Podcast. John Biewen, langjähriger Feature-Autor für NPR und BBC und Dozent am Center for Documentary Studies der Duke University, North Carolina, erzählt, wie das einst totgesagte Genre noch mal so erfolgreich werden konnte. (in englischer Sprache)

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    Erzählen mit VR

    // 14.30 Uhr
    Welche Möglichkeiten bieten 360° und Virtual Reality für narratives und dokumentarisches Erzählen? Arne Ludwig von der VR Agentur headtrip präsentiert verschiedene Projekte, die man danach selbst ausprobieren kann.

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    Erzählstrategien im Hörspiel

    // 15.00 Uhr
    Das "Experimentierfeld" Hörspiel bearbeitet Elisabeth Panknin in einem Kooperationsprojekt des Deutschlandfunks mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch.

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    discuss Your ideas

    // 15.00 Uhr
    Tauschen Sie sich mit unseren Vortragsgästen über eigene Ideen und Projekte aus.

    Installationen und Projekte

    // 13.00 Uhr / 14.00 Uhr / 15.00 Uhr / 16.00 Uhr / 17.00 Uhr
    Studierende der Kunsthochschule für Medien Köln präsentieren ihre transmedialen Arbeiten.

    Das dritte Ohr

    // 15.30 Uhr
    In Dänemark erreichen die Podcasts von Third Ear so hohe Publikumszahlen wie sonst nur Filme oder Fernsehserien. Tim Hinman gehört zusammen mit Krister Moltzen zu den erfolgreichsten Radioerzählern in Europa. Mit ihrer Serie "Ringbindsattentatet" haben sie 2016 den Prix Europa in der Kategorie Digital Audio gewonnen. (in englischer Sprache)

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    Digital Stories

    // 16.00 Uhr
    Wie sehr die digitalen Kanäle Filmemacher herausfordern: Jens Schillmöller von der KHM stellt neue Formen des Geschichtenerzählens im Web vor.

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    Radio wie ein Film

    // 16.30 Uhr
    Nilofar Elhami & Julia Rosch geben einen Einblick in ihre Arbeit für die Storytelling-Sendung Einhundert in DRadio Wissen.

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    "Ihr könnt mir viel erzählen"

    // 17.00 Uhr
    "Ihr könnt mir viel erzählen", ruft Ingo Kottkamp von Deutschlandradio Kultur und stellt eine goldene Regel des Dokumentarhandwerks auf den Prüfstand.

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    Investigation and Storytelling

    // 17.30 Uhr
    Ein Skandal ist noch lange keine gute Geschichte. Wie verliert der Hörer nicht den Faden bei all den komplexen Details einer investigativen Recherche? Innes Bowen von BBC Radio war lange Jahre Redakteurin von The Report. (in englischer Sprache)

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    Die Schrift als Fremder

    // 18.00 Uhr
    Martin Zeyn, freier Autor und Radioredakteur beim Bayerischen Rundfunk, berichtet, dass das Internet keineswegs sprachlos macht.

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    Textkonzert

    // 18.45 Uhr - 19.30 Uhr
    ALLE WOLLEN ALLES!, fordert ein Textkonzert von Jörg Albrecht, das untersucht, was literarisches Erzählen, was die einzelne Geschichte in diesen Jahren, in dieser Gesellschaft sein könnte.

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    Radio-Performance im Deutschlandfunk Kammermusiksaal

    In darkness let me dwell – Lieder aus der Finsternis
    // Einlass: 19.45 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr
    von Merzouga
    Mit: Christian Brückner und Ulrike Schwab
    Komposition & Regie: Merzouga, Gesang: Tobias Christl, E-Bass: Janko Hanushevsky, Schlagzeug: Lucas Niggli, Videos: Luis Negrón van Grieken (KHM)
    "22. Juli. Nachts einen Orca-Angriff im Weddellmeer gehört. Seeleoparden, Krabbenfresserrobbe und die absteigenden 'Chirps' der Weddellrobbe. Plötzlich von fern das leise, hohe Klicken mehrerer Orcas, die mit Echoortung jagen. Irgendwann peilt ein Orca eines unserer Mikrofone an. Hellwach." Wir befinden uns in der Antarktis. Vier Unterwassermikrofone des Alfred-Wegener-Instituts zeichnen hier rund um die Uhr die Unterwasserwelt des Weddellmeers auf. Unweit ist vor einhundert Jahren Sir Ernest Shackletons Trans-Antarktis-Expedition gescheitert. Die Hörer tauchen ein in die unerhörte Klangwelt, die in der tiefen Finsternis unter dem Eis verborgen ist.
    Für diese Performance steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung. Wir empfehlen rechtzeitiges Erscheinen.

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    Ausklang

    // 21.30 Uhr
    DJs und Drinks

    Freitag und Samstag

    Horchposten 1941 я слышу войну

    // permanent
    Die interaktive Klanginstallation macht authentische russische und deutsche Texte zum Ostfeldzug des Zweiten Weltkriegs in einer akustischen Collage hörbar. Im Zentrum des begehbaren Erinnerungsraums von Jochen Langner und Andreas von Westphalen steht die Blockade Leningrads. Die Installation wurde vom Auswärtigen Amt, der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" sowie der Friedrich-Ebert-Stiftung, Moskau, und der ZEIT-Stiftung gefördert.

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