
Dies erklärt Trump in einem Interview der NBC-Sendung "Meet the Press". Auch das US-Regionalkommando Centcom betonte, die Meerenge sei offen. US-Streitkräfte stünden bereit, um den freien Schiffsverkehr zu sichern. Teheran hatte dagegen die Straße von Hormus erneut für geschlossen erklärt.
Straße von Hormus: Konflikt eskaliert nach Angriffen von USA und Iran
Der Konflikt um die Straße von Hormus zwischen den USA und dem Iran hatte sich nach gegenseitigen Angriffen erneut zugespitzt. Bereits zum dritten Mal innerhalb einer Woche bombardierte das US-Militär Ziele entlang der iranischen Südküste.
Das zuständige Regionalkommando Centcom teilte mit, man habe unter anderem Raketen- und Drohnenstellungen sowie Munitionsdepots getroffen. Es habe sich um Vergeltung für den jüngsten iranischen Angriff auf ein Handelsschiff in der Straße von Hormus gehandelt. Die Revolutionsgarden erklärten, das Schiff sei auf einer nicht genehmigten Route unterwegs gewesen.
Als Reaktion auf die US-Angriffe schloss Teheran nach eigenen Angaben die Straße von Hormus erneut. Außerdem nahm der Iran amerikanische Stützpunkte in Kuwait, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Drohnen und Raketen ins Visier. In Katar wurden nach Angaben des Innenministeriums drei Menschen durch Trümmerteile verletzt. In Jordanien gingen drei Raketen nieder. Der Oman meldete Drohnenangriffe nahe der Straße von Hormus.
Diese Nachricht wurde am 12.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







