IWF
Iran-Krieg bremst Weltwirtschaft

Der Internationale Währungsfonds hat seine Prognose für die Weltwirtschaft gesenkt.

    Das Logo des Internationalen Währungsfonds an dessen Hauptsitz in Washington.
    Der Internationale Währungsfonds rechnet wegen des Iran-Kriegs mit einem geringeren Wirtschaftswachstum. (dpa/Jim Lo Scalzo)
    Im laufenden Jahr werde sich der Iran-Krieg bemerkbar machen, vor allem ‌durch höhere Energiepreise, teilte der ⁠IWF ⁠in Washington mit. Erwartet wird ein globales Wachstum von drei Prozent - etwas weniger als im April vorhergesagt. Für 2027 rechnet der IWF mit einem Plus von 3,4 Prozent. Die Weltwirtschaft habe den Schock durch den Krieg bislang besser überstanden als erwartet, hieß es.
    Für Deutschland erwartet der IWF Wachstumsraten von 0,7 und 1,0 Prozent in diesem und im nächsten Jahr. Das sind 0,1 beziehungsweise 0,2 Prozent weniger als ⁠bisher prognostiziert. Die deutsche Industrie leidet ⁠unter hohen Energiepreisen und Problemen im Exportgeschäft.
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    Diese Nachricht wurde am 08.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.